Die Indianer sind Schuld! ;-)

Bei einer Reise durch Amerika, gibt es allerhand zu sehen und zu bestaunen. Zum Beispiel Touristen die mit ihrem Camper Van stecken bleiben.  So wie wir am Nachmittag des 24.03.2013  Was wir in Neuseeland nicht geschafft haben, das haben wir jetzt in USA geschafft. Und wer ist Schuld? Die Indianer! Und das klingt etwa so: Ralph: „Schau mal da links.“ Ich: „Wo? Oha, Indianer! Anhalten!“ Ralph fährt rechts ran um zu wenden und  um seiner Frau, also mir, den Gefallen zu tun. Er zögert einen Moment ehe  er mit dem Van ganz zum Stehen kommt. Ralph setzt zum Wenden an und… Das klingt dann so: Ralph: „Wir stecken fest! Wir s t e c k e n fest! Das ist nicht wahr! Wir stecken fest! Diese blöden Indianer!“ Ahhh, deshalb das Zögern, denke ich mir. Ich finde, das war schön längst überfällig und muss lachen. Wir steigen aus um nachzuschauen und stellen fest, dass es nicht gut aussieht. Ich klopfe meinem Mann auf die Schulter und sage: „Gut gemacht“ und erfreue mich des neuen Abenteuers. Ja, wir sind gelassener geworden. Wir finden es beide amüsant.

Keine Minute später hält auch schon der erste Autofahrer mit seinem Pickup. Er will helfen hat aber kein Abschleppseil und fährt zurück, um eines zu holen. Eine weitere Minute später hält der nächste Wagen. Der Wagen noch eine, eher zwei Nummern größer. Die zwei jungen Männer steigen aus und machen sich sofort an die Arbeit. Und schnell gewinne ich den Eindruck, als hätten die auf uns gewartet.  Abschleppseil, Werkzeug, Schaufel (!), alles dabei. Der eine fängt an zu schaufeln, der andere macht eine Bestandsaufnahme. Jeder Handgriff sitzt. Sie stimmen sich kaum ab, aber es funktioniert. Und schon hält das nächste Fahrzeug. Hier ist jetzt was los! Ein Mann steigt aus und läuft auf die andere Seite seines Wagens,  und holt eine Schaufel von der Ladefläche seines Pickups (eine Schaufel gehört hier in den USA wohl zur Standardausrüstung, ein sogenanntes „must have“). Auch er beginnt sofort mit dem Schaufeln. Es gibt wohl noch mehr dumme Touris außer uns, kommt mir so in den Sinn. Ralph, die Kinder und ich haben nichts zu tun sind eher überflüssig und schauen den anderen bei der Arbeit zu. Und während ich mich mit der Frau des dritten Fahrers unterhalte, zieht der zweite Autofahrer mit seinem 600 PS (!) Auto unseren Van mit einem Ruck rückwärts aus der Sandfalle heraus. Wow, das ging schnell! Ich bin ein wenig enttäuscht, dass dieses Abenteuer schon vorüber ist 🙁 Zwischenzeitlich ist auch der erste Autofahrer wieder angekommen. Auch er ist über die schnelle Hilfe sehr überrascht. Wir bedanken uns bei allen und verabschieden uns und Ralph drückt dem Helfer noch ein Scheinchen in die Hand. Alle Helfer fahren weg außer der Fahrer des dritten Wagens. Er bleibe lieber hier, nur um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist, bis wir wieder auf der Straße sind, sagt er. Das ist doch goldig, oder? 😉 Und ja, alles war in Ordnung und nein, es waren keine Indianer. Es war einfach nur ein Museum mit Touristeninformation, das vor dem Eingangsbereich eine Ruine stehen hat. An unserem Van ist alles heile und wir setzten unsere Reise Richtung Grand Canyon fort.

Hawaii – eine Insel zum verlieben!

28.10.2012

Nach der kurzen Nacht sind wir etwas müde zum Frühstücken gegangen. Danach haben wir es langsam angehen lassen und waren am Waikiki Beach. Völlig ausgehungert nahmen wir unser Mittagessen im Ocenarium ein. Danach sind wir zur Dole Pinapple Farm gefahren und haben uns über den Ananas Anbau auf Hawaii informiert. Mit einer Bimmel Bahn sind wir über die Plantage gefahren und erfuhren eine Menge über Ananas und viele andere Früchte, die auf Oahu angebaut werden.

Am nächsten Morgen (29.10.2012) sind wir nach dem Frühstück wieder zum Waikiki Beach und bauten dort ein paar Sandburgen. Zurück zum Hotel, geduscht und mit dem Auto in Richtung Sea Life. Unterwegs nahmen wir dann unser Mittagessen in einem Golf Club ein. Danach sind wir mit dem Mietwagen zu Sea Life gefahren und konnten uns noch eine Show mit den Delphinen anschauen. Wir mussten Sea Life verlassen, da der Park um 17:00 schließt.

Wir sind dann wieder zurück nach Honolulu gefahren und haben versucht das Set von der TV Serie Hawaii 5-0 zu finden, was leider nicht gelang.

Am nächsten Morgen (30.10.2012) haben wir dann den 2ten Versuch unternommen. Wir konnten zumindest ein paar Gebäude finden, die in der Serie immer wieder auftauchen. Danach sind wir Downtown gefahren und kauften neue Crocs für uns alle. Völlig ausgehungert sind wir dann ins Rock Island Café gefahren und haben dort zu Mittag gegessen. Das Rock Island Café ist ein in 60er Jahre Stil eingerichtetes Café, fast alle Dinge dort drinnen kann man kaufen. Ich glaube man könnte stundenlang herumlaufen und würde ständig neue Dinge entdecken. Am späten Nachmittag sind wir in den Honolulu Zoo gegangen.

Am 31.10.2012 fuhren wir nach Pearl Harbor zum Arizona Memorial. Der Eintritt ist kostenlos. Man muss für die Audiotour 7,50 USD bezahlen, die gibt es auch in Deutsch (man sollte aber vorher anrufen und reservieren). Die Überfahrt mit dem Boot zur Arizona kostet ebenfalls etwas (ich kann leider nicht sagen wie viel). Auch die Besichtigung der Missouri und des U-Boots kostet Geld.

Abends ist Christine noch herumgelaufen und hat die Halloween Kostüme bewundert.

Am 01.11.2012 sind wir früh morgens (7:00 Uhr)  mit dem Bus zur Kualoa Ranch gefahren. Wir hatten ein Ausflugspaket gebucht. Als erstes fuhren wir mit einem kleinen Bus zur Garden and Fishpond Tour. Unser Fahrer Halam hat uns verschiedene Früchte erklärt und uns welche gepflückt, die wir dann essen durften (z. B. Stern frucht, Makadamia Nüsse…). Dann sind wir mit einem Boot über den von den Ureinwohnern vor mehr als 800 Jahren angelegten Fischteich gefahren. Bei diesem Teich handelt es sich um einen großen See, der von den Bergen mit Süßwasser gespeisst wird. Allerdings besteht auch eine Verbindung zum Meer, somit entsteht hier ein Gemisch aus Süß- und Salzwasser. Danach fuhren wir mit dem Bus direkt durch das Set von der TV Serie „Last Resort“. Direkt hinter uns wurde die Zufahrt wieder gesperrt, da die Filmaufnahmen kurz darauf beginnen sollten.

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Als nächstes war die Movie Tour an der Reihe. Mit einem etwas größeren Bus sind wir in ein kleines Tal gefahren, wo viele Filme gedreht wurden. Z. B. Jurassic Park, Godzilla, 50 erste Dates und so weiter… War echt lustig an den original Drehorten der Filme zu stehen…

Dann war erst mal Mittagspause. Nach einer Stärkung ging es zur Jungle Expedition. Mit einem österreichischem Militärfahrzeug (Steyr, Puch, Pinzgauer steht vorne drauf) aus dem Jahre 1973 ging es durch das Gelände hoch in die Berge. Dann war die Tour auch schon wieder zu Ende. Mit dem Bus fuhren wir dann zurück ins Hotel. Nach einer kleinen Abkühlung im Hotel Pool und Abendessen ging es ab ins Bett.

02.11.2012

Der Tag des Abschieds war gekommen und wir räumten unser Zimmer nach dem Frühstück. Christine hatte Glück und konnte herausfinden, wo die Studioaufnahmen für Hawaii 5-0 gedreht werden. Es war ein altes Gebäude das früher einer Zeitung gehörte. Wir fuhren also hin und durften mit Malvin ins Studio und uns alles anschauen. Dann erzählte er uns wo gedreht wird. Nichts wie hin. Das Set befand sich am Eingang eines Krankenhauses und wir konnten direkt davor parken und zuschauen. Allerdings war in dieser Szene keiner der Hauptdarsteller beteiligt. Die Zeit drängte und wir mussten unseren Mietwagen abgeben. Mit dem Shuttle fuhren wir dann direkt zum Pier und gingen an Bord der Celebrety Millenium. Die nächste Etappe unserer Reise beginnt.

03.11.2012

Unser erster Stop war auf Hilo und wir entschieden endlich unsere Postkarten zu schreiben und wegzuschicken. Da wir Hilo auf unserer Rückreise nochmal besuchen, haben wir uns das Ausflugsprogramm gespart. Also sind wir zu einem Kinderspielplatz gefahren und unsere Kinder hatten mal wieder Zeit herumzutoben. Im Post Office haben wir dann die Postkarten abgegeben und sind dann zurück auf unser Schiff. Nach einem verspäteten Mittagessen haben wir es uns im Pool gemütlich gemacht.

04.11.2012

Heute waren wir auf See und unsere Kinder hatten einen tollen Tag in der fun Factory ( Kinderbetreuung).

Ein Alptraum – A nightmare

Ein Bericht von Christine Ratz

28.10.2012 Honolulu, Hawaii, Sonntag, 23.08 Uhr (Ortszeit)

Wir sind nun schon den 4. Tag auf Hawaii. Unser Hotel (Queen Kapiolani) befindet sich am Waikiki Beach in Honolulu. Der Himmel scheint hier viel blauer zu sein, das Meer ist angenehm war. Der Sandstrand mit all seinen darin verborgenen Schätzen ist für die Kinder der schönste Spielplatz den man sich vorstellen kann. Jeden Tag Sandburg bauen, mit Muscheln und Steinen dekorieren und auch mit einer Vogelfeder die Sandburg zu einem Herrschaftspalast gestalten. Den frühen Morgen mit frischem Obst zum Frühstück und einer paradiesischen Aussicht zu beginnen ist Balsam für die Seele. Es ist ein Traum.

Aus diesem Traum wurde gestern Abend (Donnerstag, 28.10.2012) ganz schnell ein Alptraum.

Um ca. 18.30 Uhr Ortszeit (der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt -11 Stunden), habe ich es mir auf meinem Bett gemütlich gemacht und beschlossen, ein wenig Fernsehen zu schauen. Ralph und die Kinder lagen bereits im Bett und schliefen. Wir hatten einen wunderschönen Tag am Strand und am Hoteleigenen Pool verbracht.

Ich schaltete den Fernseher ein und zu meiner Freude entdeckte ich auf einem Kanal einer meiner Lieblingsserien – Hawaii 5-0. Es war ganz eigenartig die Stimmen der Schauspieler zu hören und die Art wie sie sprachen.

Und während ich mich auf das Gesprochene konzentrierte, die Schauspieler sprechen englisch und das bedarf einer größeren Anstrengung bzw. Aufmerksamkeit, sah ich einen roten Banner über den Bildschirm wandern. Ich brauchte einige Sekunden bis ich begriff, dass dies eine Meldung war. Ich versuchte das Geschriebene zu lesen. Ich verstand wohl die Wörter, aber mein Gehirn brachte das irgendwie alles nicht so zusammen. Ich war irritiert und schon im nächsten Moment war der Ton weg und es war nur noch das Bild zu sehen. Die Schauspieler sprachen, das konnte ich eindeutig erkennen aber es war nichts zu hören. Und auf einmal sprach eine ganz andere Stimme aus dem Fernsehen zu mir. Und dann begriff ich! Das ist eine Warnung! Es lief mir eiskalt den Rücken runter, ich war entsetzt. Das war eindeutig eine Tsunami-Warnung. Ich sprang aus dem Bett und rüttelte Ralph wach. Es sprudelte nur so aus mir heraus. Ralph brauchte eine Weile um meine Worte zu verstehen. Er richtete sich auf und schaute auf den Bildschirm. Plötzlich wurde die Sendung unterbrochen und es kamen Nachrichten. So etwas hatten wir bisher noch nie gesehen. Mein Magen zog sich zusammen. Auf allen Sendern kamen nur noch Nachrichten. Ralph beschloss in die Hotel-Lobby zu gehen um sich zu erkundigen. Ich war sehr nervös während Ralph sich erkundigte. Die Kinder schliefen. Das war eine Erleichterung.

Die Hotelangestellten bestätigten die Tsunami-Warnung und das wir in Sicherheit seien. Das sagten sie, nachdem sie erfuhren, dass wir unser Zimmer auf dem 5. Stock haben. Und während Ralph und ich über die Geschehnisse redeten und versuchten zu realisieren was uns da gerade mitgeteilt wurde, da schrillten, nein da schrien auch schon von draußen die Sirenen los. Mein Magen schlug wohl einen Salto. Jetzt weiß ich, wie sich die Menschen im Krieg gefühlt haben müssen. Spätestens jetzt war klar: Das ist absoluter ernst! In mir stieg die Panik hoch und ich wollte nur noch raus aus dem Hotel. Ralph versuchte mich zu beruhigen und schlug vor, die Nachrichten weiter zu verfolgen. Nun, das taten wir, doch die Nachrichten waren nicht wirklich gut. Die Erste Welle sollte uns um 22.28 Uhr erreichen. Ich fing an zu zittern und dann rannte ich in die Lobby um die Menschen zu beobachten. Die meisten schienen einen ruhigen Eindruck zu machen, andere jedoch hatten Sack und Pack dabei und warteten auf Ihren Wagen (in unserem Hotel gibt es nur den Parkservice). Ich sprach eben eine solche Frau an, sie hatte noch zwei Kinder bei sich und sie erklärte mir, dass sie nach Hause fährt, ihr zu Hause sei hier auf Hawaii. Sie erklärte mir, dass wir im 5. Stock sicher wären (hatte ich schon Mal gehört). Wir sollten jedoch so viel Wasser wie möglich bunkern. Und in diesem Moment war für mich klar: WEG HIER!

Ich rannte zurück in unser Zimmer und Ralph und ich packten ganz schnell das Nötigste zusammen: Wasser, alle unsere Essensvorräte, Pässe, Geld, Kleidung für die Kinder, Laptoptasche und Handy. Wir sprangen in unsere Kleider weckten die Kinder und verließen fluchtartig das Hotel. Ralph hatte schon zuvor sehr große Bedenken, dass wir im Stau stecken bleiben könnten und eben genau dies gefährlich werden könnte. Und schon wieder schrien die Sirenen. Mein Herz schlug nun noch schneller und ich zitterte am ganzen Körper. Ich sehnte mich nach unserem Campingplatz in Walldorf. Dort gibt es keine Tsunamis.

Wir hatten noch ca. 1 ½ Stunden bevor uns die erste Welle erreichten sollte. Das sollte wohl reichen. Kaum waren wir um die Ecke gefahren da standen wir auch schon im Stau. Andere versuchten auch die Stadt am Waikiki Beach zu verlassen. Es war mir elendig zu mute, ich hätte am liebsten geheult, riss mich der Kinder wegen jedoch zusammen. Sie waren schon durch den Wind und weinten, da wir sie aus dem Tiefschlaf gerissen hatten.

Es stellte sich die Frage: Wohin fahren? Ralph hatte noch im Hotelzimmer bei Google Maps Hawaii angeschaut und sich eine Adresse notiert die wohl Schutz bieten konnte. Er gab diese ins Navigationssystem ein und wir hofften das Beste. Die Kinder schliefen schnell wieder ein und wir hofften auch, alles dabei zu haben was nötig ist. All unsere Sachen waren noch im Hotelzimmer und doch schienen sie keinen Wert mehr zu haben. Ich stellte fest, wie wenig nötig ist.

Wir kamen nur langsam voran und im Radio wurden wir ständig auf die Geschehnisse hin gewarnt und vorbereitet. Wir blickten immer wieder auf die Uhr. Die Sirenen schrien erneut. Zwischenzeitlich wurde evakuiert. Als wir dann endlich auf die Autobahn kamen, war auch auf den Anzeigetafeln überall nur noch der Hinweis auf den Tsunami zu lesen und die Aufforderung den Radio anzuschalten.

Endlich konnten wir zügig fahren. Bald verließen wir die Evakuierungszone. Es war eine Erleichterung voran zu kommen. Und ich war heilfroh, dass wir uns einen Mietwagen genommen hatten. Was hätten wir nur ohne Auto gemacht?

Als wir uns unserem Ziel näherten, sahen wir auch schon die ersten Autos stehen. Es war ein breiter Straßenrand mit einem angrenzenden Waldstück. Wir parkten unser Auto, stiegen aus und kamen gleich mit einem Einheimischen ins Gespräch. Seine Frau und er bestätigten, dass wir hier am Highway 61 (Pali) sicher seien. Alle ein bis zwei Jahre flüchten Sie zu diesem Ort, wenn es eine Tsunami-Warnung gibt.

Immer mehr Autos und Menschen kamen. Wir lernten ein Ehepaar aus Australien kennen die sich gerade in ihrem „Honeymoon“ befinden. Ein anderes Ehepaar aus England, dass erst einen Tag ihr Urlaubshaus am Waikiki-Beach angemietet hatte, als jemand hereingestürzt kam und ihnen sagte, dass sie hier schnell verschwinden sollen, da sie sich in Gefahr befinden. Ein weiteres Paar aus Kanada, das direkt bei ihrer Ankunft am Flughafen umgeleitet wurde. Und einen Mann aus Boston, der die Welt nicht mehr verstand. Aber alle waren wir froh, uns dort an diesem Ort aufhalten zu können.

Das einheimische Ehepaar hatte einen tragbaren Radio dabei und beim Zuhören der Nachrichten wurden wir, so glaube ich, alle etwas blass um die Nase. Im Radio wurde von großen schweren Unfällen berichtet von Schlägereien an den Tankstellen und dass die Menschen in den Geschäften große Mengen Wasser kaufen. Die Lage war ernst und dramatisch.

Wir blickten immer wieder auf die Uhr und warteten. Es wurde kalt und es fing an zu regnen. Wir zogen uns alle in unsere Autos zurück und verfolgten von dort die Nachrichten. Irgendwann sind Ralph und ich eingeschlafen. Gegen 23.00 Uhr bin ich aufgewacht und alles war unverändert, bis auf den Radio, den hatte Ralph abgeschaltet. Mein Rücken schmerzte und ich wachte immer wieder auf. Ebenso Ralph. Die Stunden vergingen. Ich wurde wieder wach als Ralph aus dem Auto stieg. Ich sah ihn draußen mit den anderen stehen und erzählen. Irgendwann gaben sie sich alle die Hand und in ihren Gesichtern konnte ich Erleichterung erkennen.

Endlich Entwarnung. Alle stiegen in ihre Autos und fuhren zurück. Als wir uns der Evakuierungszone näherten, blickte ich immer wieder hinaus. Nichts. Es war nichts zu sehen. Gott sei Dank, nichts war passiert. Die Welle(n) hatte es sich wohl anders überlegt.

Völlig übermüdet und geschafft kamen wir in unserem Zimmer an. Die Taschen haben wir einfach abgestellt und die Kinder so wie sie waren ins Bett gelegt. Ralph und ich haben noch mal über Geschehnisse gesprochen und uns darüber gefreut, dass nichts weiter passiert ist. Hatten wir und alle anderen ein Glück :o))))

Ein Erlebnis, das mich sicher ein Leben lang begleiten wird.

Viele liebe Grüße und eine gute Nacht, es ist jetzt genau 23.08 Uhr hier in Honolulu am Waikiki Beach.

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a report from Christine Ratz

Honolulu, Hawaii, Sunday, 23.08 clock (local time)

We are now on the 4th Day in Hawaii. Our hotel (Queen Kapiolani) is located on Waikiki Beach in Honolulu. The sky seems to be much more blue, the sea is pleasant. The sandy beach, with all its hidden treasures in it is for the children of the most beautiful playground you can imagine. Every day, they build sand castles, decorated with shells and stones and also design with a bird’s feather, to turn the sand castle into a palace. The early morning starts with fresh fruit for breakfast and a heavenly view is balm for the soul. It is a dream.
But this dream last night became (Thursday, 28/10/2012) quickly a nightmare.
At about 18.30 local time (the time difference to Germany is -11 hours), I made myself comfortable on my bed and decided to watch a little TV. Ralph and the kids were already in bed and asleep. We had spent a wonderful day at the beach and at the hotel’s pool.
I turned on the TV and to my delight I discovered a channel on one of my favorite series – Hawaii 5-0. It was very strange to hear the voices of the actors and the way they spoke with their original voices (not synchronized in german).
And while I concentrated on the spoken word, I saw a red banner across the screen. I took a few seconds before I realized that this was a message. I tried to read the writing. I understood well the words, but my brain did not get everything together. I was confused and the next moment the sound was gone and just the picture was available on the screen. The actors spoke, I could see clearly but there was no sound. And suddenly a very different voice spoke on the television to me. And then I understood! This is a warning! It ran me shivers down my back, I was horrified. This was clearly a tsunami warning. I jumped out of bed and roused Ralph. It bubbled out of me. Ralph took a while to understand my words. He straightened up and looked at the screen. The program was interrupted suddenly and there were news. Something we had never seen before. My stomach tightened. On all channels only news came. Ralph decided to go into the hotel lobby to inquire. I was very nervous during Ralph inquired. The children slept. That was a relief.
The hotel staff confirmed the tsunami warning and we were safe. This they said, after they found out that our room is on the 5th Stock. And while Ralph and I talked about what happened and tried to realize what we were told, there just because shrilled. My stomach did a somersault. Now I know how people must have felt during the war. By now it was clear: This is absolute serious! My panic grew up and I wanted to get out of the hotel. Ralph tried to reassure me and suggested to follow the news on. Well, we did, but the messages were not really good. The first wave should reach us at 22.28. I began to tremble, and then I ran to the lobby to get people to watch. Most seemed to give a calm impression. I just spoke to a woman. She had two children with her and she told me that she goes home, her home was here in Hawaii. She explained to me that we should be safe in the 5th floor (I had already heard time). However, we should hoard as much water as possible. And at that moment it was clear to me: AWAY FROM HERE!

I ran back to our room and Ralph and I packed quickly together the essentials: water, all our supplies, passports, money, clothes for the children, laptop and cell phone. We jumped into our clothes woke up the children and fled from the hotel. Ralph had already had a very strong concern that we might get stuck in a traffic jam and just exactly that could be dangerous. And again, the sirens screamed. My heart beat even faster and I was trembling all over. I longed for our campsite in Walldorf. There is no tsunami.
We still had about 1 ½ hours before the first wave should reach us. That should be enough time. We just drove around the corner were already in a traffic jam. Others also tried to leave the evacuation zone on Waikiki Beach. I felt miserable, I wanted to cry, tore myself together because of the children, however. They were already in the wind and crying because we had torn them from a deep sleep.
It raised the question: go where? Ralph checked Google Maps in the hotel room and we drove to an address which could probably provide protection. He added the address to the navigation system, and we hoped for the best. The children slept in again quickly and we also hoped to have everything here that is needed. All our belongings were still in the hotel room and yet they seemed to have no value. I realized how little is needed.
We were slow and the radio we were constantly warned of the events now and prepare. We have always looked at the clock again. The sirens screamed again. In the meantime, evacuation was in full swing. When we finally got on the highway, all signs only the reference to the tsunami and the request to turn on the radio.
Finally we could go quickly. Soon we left the evacuation zone. It was a relief to come forward. And I was glad that we had taken a rental car. What would we have done only without a car?
As we neared our destination, we also saw the first cars available. It was a broad road with an adjacent forest. We parked our car, got out and went right with locals. His wife and he confirmed that on Highway 61 (Pali) we are safe. Every one to two years, they escape this place, if there is a tsunami warning.
More and more cars and people came. We met a couple from Australia know that are currently in their „honeymoon“. Another couple from England told us they rented vacation home on Waikiki Beach and someone came in and told them that they should get out of here quickly, because they are in danger. Another couple from Canada, which was diverted directly upon arrival at the airport. And a man from Boston, who did not understand the world anymore. But we were all happy to be able to stop us there at this location.
The local couple had a portable radio and we were listening to the news. The radio reported 4 major serious accidents and fights at gas stations and that people buy large amounts of water in the stores. The situation was serious and dramatic.
We have always looked at the clock again and waited. It was cold and it started to rain. We all went back to our car and followed the news from there. Eventually Ralph and I are asleep. Around 23.00 clock, I woke up and everything was the same, except for the radio, it was shut down. My back hurt and I woke up again and again. Similarly, Ralph. The hours passed. I was awake when Ralph got out of the car. I saw him standing outside and talk with the other. Eventually, they shaked their hands and in their faces, I could see relief.
Finally clear. All got into their cars and drove back. As we approached the evacuation zone, I looked out again and again. Nothing. There was nothing to see. Thank God, nothing happened. The shaft (s) had probably changed his mind.
Completely exhausted and done, we arrived in our room. The bags we just dropped and the children we put to bed as they were. Ralph and I have once talked about what happened and we also pleased that nothing more happened. We had and all the other lucky: o))))

An experience that is sure to accompany me for a lifetime.

Lots of love and a good night, it’s now exactly 23.08 clock here on Waikiki Beach in Honolulu.

Seattle and Hawaii

25.10.2012

Gleich nach dem Frühstück sind wir mit der Monorail Downtown gefahren und haben uns ein wenig umgeschaut. Nach dem Mittagessen sind wir dann mit der Monorail wieder  zurück gefahren, weil wir unbedingt die „Ride the Ducks“ Stadtrundfahrt mitmachen wollten. Die Tour geht über Land und Wasser auf einem Amphibienfahrzeug aus dem 2ten Weltkrieg. Das muss man machen, wenn man in Seattle ist. Das war ein Spaß!

Die Tour dauerte ca. 90 Minuten und wir mussten uns beeilen zum Flughafen zu kommen. Leider haben wir keine Sitze nebeneinander bekommen, aber ein nettes Ehepaar aus „good old Germany“ war bereit zu tauschen.

Nach 6 Stunden Flug sind wir endlich erschöpft aber glücklich auf Oahu gelandet. Wir mussten noch unseren Mietwagen abholen, dann ging es direkt zum Hotel.

Nachdem wir unser Zimmer hatten, merkten wir erst, wie hungrig wir sind. Also bin ich nochmal mit dem Auto zu Servway und habe uns was zum Essen geholt. Danach sind wir gleich alle ins Bett…

26.10.2012

Am nächsten Morgen mussten wir erst mal Badebekleidung für David, Helen und Christine einkaufen, da die Schwimmsachen noch immer in Deutschland sind.

Nach der erfolgreichen Shopping Tour sind wir erst mal zum Waikiki Beach. Am späten Nachmittag zogen dann dunkle Wolken auf und wir flüchteten in unser Hotel.

Nach einem kleinen Abendessen sind dann alle recht schnell eingeschlafen, nur ich schreib noch schnell unseren Tagesbericht.

25.10.2012
Right after breakfast we took the monorail to downtown and have been looking a bit. After lunch we went on the monorail back down because we really wanted to participate in the „Ride the Ducks“ city tour. The tour goes on land and water on an amphibious vehicle from the 2nd World War. This must be done if you are in Seattle. That was fun!
The tour lasted about 90 minutes and we had to hurry to get to the airport. Unfortunately we did not get seats next to each other, but a nice pair from „good old Germany“ was willing to swap.
After 6 hours of flight we finally arrived, exhausted but happy on Oahu. We just had to pick up our rental car, then we went straight to the hotel.
After we had our room, we realized just how hungry we are. So I am again with the car to Servway and have brought something to eat. After that, we are all equal to bed …
26.10.2012
The next morning we had to buy swimwear for David, Helen and Christine, as the bathing suits are still in Germany.
After a successful shopping trip, we went to the Waikiki Beach. In the late afternoon dark clouds came up and we went back to our hotel.
After a light dinner, then all fell asleep pretty quickly, but I still write fast our daily report.

Seattle

Am 23.10.2012 sind wir nach dem Frühstück erst mal zum Post Office, um ein paar Dinge, die wir nicht benötigen nach Hause zu schicken. Danach waren wir wieder im Mulino zum Mittagessen. Wir hatten unser Taxi auf 13:30 bestellt. Pünktlich um 13:30 wurden wir im Hotel abgeholt und fuhren zum Newark Liberty Airport.

Nun ging es los! Der erste Flug auf unserer Reise. Christine war ganz schön angespannt und die Kinder fanden es anfangs toll, danach war es nur noch langweilig. 6 Stunden Flug und dann die ganze Zeit stillsitzen war schon schwierig für die Kinder. Kurz vor Seattle sind beide Kinder eingeschlafen und haben glatt die Landung verschlafen. Christine war echt froh, dass der Flug vorüber war.

Raus aus dem Flughafen und mit dem Bus zur Autovermietung. Dort war schnell klar, dass wir einen Van benötigen. Einfach zu viel Gepäck!

Nach 30 Minuten fahrt sind wir dann im Hotel angekommen. Schnell die Kinder ins Bett und die Koffer hoch getragen, dann waren wir auch bereit uns schlafen zu legen.

24.10.2012

Früh morgens (5:30 Uhr lokale Zeit, 8:30 New York Zeit) waren die Kinder wach und wir sind dann schon um 6:30 Uhr zum Frühstück. Im Nachbar Hotel haben wir dann nach dem Frühstück mal wieder Wäsche gewaschen.

Nach dem Wäsche waschen sind wir dann den berühmten Space Needles Turm hochgefahren und haben die Aussicht genossen.

Unser Mittagessen haben wir in einem Restaurant auf dem Pike Place Market eingenommen.

Der Pike Place Market ist ein Muss für jeden Seattle Besucher.

Am Abend sind wir dann erschöpft zurück zu unserem Hotel gefahren.

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On 23.10.2012 after breakfast we went to the post office to send a few things home, which we do not need. Then we were back in Mulino for lunch. We had ordered our taxi at 13:30. Punctually at 13:30 we were picked up at the hotel and drove to Newark Liberty Airport.

Now we were off!

The first flight on our trip. Christine was quite tense and the children thought it was great at first, then it was just boring. 6 hours flight and then sit still all the time was difficult for the children.

Shortly before Seattle both children fell asleep and have slept through the smooth landing. Christine was really glad that the flight was over.

Get away from the airport and take the bus to the car rental. There was soon clear that we need a van. Just too much baggage!

After 30 minutes ride, we arrived at the hotel. Quickly the kids to bed and the baggage carried upstairs, and then we were ready to go to sleep.
24.10.2012

Early in the morning (5:30 clock local time, 8:30 am New York time), the children were awake and then we had our breakfast at 6:30. After that we went to the neighboring hotel to do the laundry again.
Right after the laundry was done we went to the famous Space Needles tower to enjoy the view.
Then we took our lunch at a restaurant in the Pike Place Market. The Pike Place Market is a must for any visitor Seattle.

On the evening we exhausted returned to our hotel.